Viele Angebote nennen nur den Erstellungspreis. Eine Website verursacht danach weiter Kosten, und die solltest du vor der Entscheidung kennen. Die Grundlast ist überschaubar. Eine .de-Domain liegt meist bei 5 bis 20 Euro im Jahr, einfaches Shared Hosting bei 5 bis 20 Euro im Monat. Wer eine schnelle, gut gepflegte Unternehmensseite betreibt, landet inklusive Wartung und kleineren Anpassungen oft bei 50 bis 150 Euro im Monat. Das ist kein Aufpreis für Luxus, sondern der Preis dafür, dass die Seite sicher, aktuell und erreichbar bleibt.
Wichtiger als die Monatszahl ist die Frage, wer den Betrieb übernimmt. Bei einem klassischen Baukasten zahlst du eine feste Gebühr und bist an dessen System gebunden. Bei einer individuell gebauten Seite trennen sich Domain, Hosting und Pflege, was mehr Kontrolle bringt, aber jemanden braucht, der Updates, Backups und Sicherheitslücken im Blick hat. Rechne ruhig über drei Jahre. Eine Seite für 1.500 Euro, die jährlich 1.200 Euro Betreuung verschlingt und nach zwei Jahren neu gemacht werden muss, ist am Ende teurer als eine durchdachte Seite, die fünf Jahre trägt.
Ein Posten wird fast immer vergessen: Inhalte altern. Preise ändern sich, Leistungen kommen dazu, Referenzen werden alt, rechtliche Texte brauchen Pflege. Plane ein kleines Budget für Aktualisierungen ein, sonst steht nach 18 Monaten eine Seite online, die nicht mehr zum Unternehmen passt. Diese stille Veralterung kostet keine Rechnung, aber Anfragen, weil Interessenten zwischen Website und Realität eine Lücke spüren.